Sixth Day of Passover

Germany • April 7, 2026 • Tuesday

94
Days
20
Hours
50
Mins
19
Secs
until Sixth Day of Passover
Europe/Berlin timezone

Holiday Details

Holiday Name
Sixth Day of Passover
Country
Germany
Date
April 7, 2026
Day of Week
Tuesday
Status
94 days away
About this Holiday
Sixth Day of Passover is a observance, Jewish holiday, and Jewish holiday in Germany

About Sixth Day of Passover

Also known as: Sechster Tag des Pessach-Festes

Der sechste Tag von Pessach in Deutschland: Ein Leitfaden für das Jahr 2026

Der sechste Tag von Pessach, im jüdischen Kalender oft als Teil von Chol HaMoed (den Zwischenfeiertagen) bezeichnet, nimmt in der religiösen Landschaft Deutschlands eine besondere Stellung ein. Während Deutschland ein Land mit christlich geprägten Feiertagstraditionen ist, spiegelt die Beachtung von Pessach die tiefe Verwurzelung und das Wiedererstarken des jüdischen Lebens in den Gemeinden von Berlin bis München wider. Dieser Tag markiert eine Phase des Übergangs innerhalb des achttägigen Festes, das an die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei erinnert. Es ist eine Zeit, in der die Strenge der ersten Feiertage einer etwas lockereren, aber dennoch heiligen Atmosphäre weicht, die Raum für Gemeinschaft, Reflexion und die Fortführung jahrtausendealter Traditionen bietet.

Besonders in Deutschland ist die Wahrnehmung dieses Tages von regionalen Unterschieden geprägt. Während der Alltag für die Mehrheit der Bevölkerung normal weiterläuft, herrscht in den jüdischen Vierteln und Gemeinden eine spürbare Feststimmung. Der sechste Tag ist geprägt von der Abwesenheit von Chametz (gesäuerten Speisen) und der allgegenwärtigen Präsenz der Matza, dem ungesäuerten Brot. In dieser Phase des Festes verbinden gläubige Juden in Deutschland ihre religiösen Pflichten mit den Anforderungen des modernen Lebens, was eine faszinierende Balance zwischen Tradition und zeitgenössischem Alltag schafft.

Wann findet der sechste Tag von Pessach statt?

Im Jahr 2026 fällt der sechste Tag von Pessach auf einen Tuesday. Das spezifische Datum für diesen Gedenktag ist der April 7, 2026.

Für diejenigen, die ihre Planung frühzeitig beginnen möchten: Es verbleiben noch 94 Tage bis zu diesem Ereignis.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Pessach ein bewegliches Fest ist. Da sich der jüdische Kalender nach dem Mondjahr richtet, verschieben sich die Daten im gregorianischen Kalender von Jahr zu Jahr. Pessach beginnt immer am 15. Tag des jüdischen Monats Nissan. Da das Fest in der Diaspora (außerhalb Israels) acht Tage dauert, fällt der sechste Tag stets in die Mitte der Festwoche. Diese zeitliche Variabilität erfordert von den Gemeinden in Deutschland eine jährliche Abstimmung, insbesondere wenn es um die Koordination mit Schulen oder Arbeitgebern in Bundesländern geht, in denen der Tag eine besondere Bedeutung hat.

Geschichte und religiöse Bedeutung

Die Wurzeln des sechsten Tages von Pessach liegen tief in der biblischen Erzählung des Exodus. Nach der Überlieferung verließen die Israeliten Ägypten in großer Eile, sodass ihr Brotteig keine Zeit hatte zu gären. Der sechste Tag fällt in die Periode von Chol HaMoed. Obwohl an diesem Tag kein spezifisches biblisches Einzelereignis gefeiert wird wie etwa der Auszug selbst oder die Teilung des Schilfmeers (die traditionell mit dem siebten Tag verbunden ist), ist er integraler Bestandteil der "Festwoche der ungesäuerten Brote".

In der jüdischen Theologie dient dieser Tag dazu, die Heiligkeit der ersten Festtage in den Alltag zu tragen. In Deutschland hat diese Geschichte eine zusätzliche Resonanz. Nach den dunklen Kapiteln des 20. Jahrhunderts ist die Feier der Befreiung und der Freiheit für jüdische Gemeinden in Städten wie Frankfurt, Hamburg oder Leipzig ein kraftvolles Symbol des Überlebens und der Erneuerung. Die Erzählung von der Plage über die Freiheit bis hin zur Wanderung durch die Wüste wird an diesen Tagen nicht nur rituell rezitiert, sondern als lebendige Geschichte verstanden, die auch die heutige gesellschaftliche Verantwortung für Freiheit und Toleranz betont.

Traditionen und Bräuche in Deutschland

Die Bräuche am sechsten Tag von Pessach in Deutschland sind eine Mischung aus universellen jüdischen Gesetzen und lokalen kulturellen Einflüssen.

Die Speisevorschriften (Kaschrut für Pessach)

Das markanteste Merkmal ist das strikte Verbot von Chametz. In deutschen Haushalten bedeutet dies, dass alles, was aus Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Dinkel besteht und mit Wasser in Berührung kam, ohne sofort gebacken zu werden, streng gemieden wird. Stattdessen essen die Menschen Matza. In den jüdischen Gemeinden Berlins oder Münchens gibt es spezialisierte koschere Supermärkte, die während dieser Zeit Hochkonjunktur haben. Beliebte Gerichte in Deutschland sind:
  • Matzeknödel-Suppe: Eine kräftige Hühnersuppe mit Klößen aus Matzemehl, die oft als "jüdisches Penicillin" bezeichnet wird.
  • Gefilte Fisch: Ein traditionelles aschkenasisches Gericht, das in deutschen Gemeinden eine lange Geschichte hat.
  • Matze-Brei: Ein beliebtes Frühstücksgericht, bei dem Matzestücke in Ei und Milch (oder Wasser) eingeweicht und in der Pfanne gebraten werden.

Religiöse Dienste

In den Synagogen finden spezielle Gottesdienste statt. Am Morgen des sechsten Tages wird das Hallel (Lobpreispsalmen) gebetet, wenn auch in einer verkürzten Form (Halbes Hallel), wie es für die Zwischentage üblich ist. Es werden Abschnitte aus der Tora gelesen, die sich mit den Gesetzen des Festes und der Opferung im Tempel befassen. In Deutschland sind diese Gottesdienste oft Orte der Begegnung, an denen sich die Gemeinde über die Erlebnisse der ersten Seder-Abende austauscht.

Familienzeit und Ausflüge

Da der sechste Tag im Jahr 2026 auf einen Tuesday fällt, nutzen viele Familien in Deutschland die Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten. Da Chol HaMoed gewisse Arbeiten erlaubt, sind Ausflüge in die Natur oder Besuche in jüdischen Museen (wie dem Jüdischen Museum Berlin oder dem Jüdischen Museum Franken) sehr beliebt. Es ist eine Zeit der "geheiligten Freizeit".

Regionale Besonderheiten in Deutschland

Deutschland ist ein föderaler Staat, und das spiegelt sich auch in der Anerkennung religiöser Feiertage wider. Obwohl der sechste Tag von Pessach kein bundesweiter gesetzlicher Feiertag ist, gibt es in bestimmten Bundesländern spezifische Regelungen:

  1. Bayern (BY): Aufgrund der starken christlichen Tradition und der historisch bedeutenden jüdischen Gemeinden (insbesondere in München und Fürth) wird Pessach oft in den religiösen Kalendern der Schulen und Behörden berücksichtigt. Jüdische Schüler können sich für die religiöse Feier vom Unterricht befreien lassen.
  2. Bremen (HB): Auch hier wird der Tag als religiöser Gedenktag geführt, was bestimmte Rechte auf Arbeitsbefreiung aus religiösen Gründen nach sich ziehen kann.
  3. Saarland (SL): Ähnlich wie in Bayern gibt es hier eine Anerkennung der religiösen Bedeutung, die es Gläubigen erleichtert, ihren rituellen Verpflichtungen nachzukommen.
In Berlin, der Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde Deutschlands, ist der Tag zwar kein offizieller Feiertag, aber das öffentliche Leben in Bezirken wie Charlottenburg oder Wilmersdorf ist merklich durch das Fest geprägt. Koschere Restaurants bieten spezielle Menüs an, und die Sicherheitsvorkehrungen vor jüdischen Einrichtungen sind oft erhöht, um ein sicheres Feiern zu ermöglichen.

Praktische Informationen für Besucher und Expats

Wenn Sie sich während des sechsten Tages von Pessach in Deutschland aufhalten, gibt es einige Dinge zu beachten:

Öffnungszeiten: Da es kein bundesweiter Feiertag ist, haben Geschäfte, Ämter und der öffentliche Nahverkehr regulär geöffnet. In jüdischen Vierteln können jedoch kleinere, inhabergeführte Läden oder koschere Metzgereien geschlossen sein oder verkürzte Öffnungszeiten haben. Respektvolles Verhalten: Wenn Sie eine Synagoge besuchen möchten, achten Sie auf angemessene Kleidung (Männer tragen eine Kopfbedeckung, meist eine Kippa). Während der Gebetszeiten ist Fotografieren streng untersagt. Geschäftstermine: Wenn Sie Geschäftspartner haben, die streng gläubig sind, sollten Sie berücksichtigen, dass diese am sechsten Tag von Pessach möglicherweise keine Termine wahrnehmen oder nur eingeschränkt erreichbar sind. Obwohl Arbeit theoretisch erlaubt ist, ziehen es viele vor, die Festwoche im Kreise der Familie zu verbringen. Veranstaltungen: Es gibt oft kulturelle Angebote der jüdischen Gemeinden, wie Konzerte oder Vorträge, die sich mit der Bedeutung von Freiheit und dem Exodus beschäftigen. Diese sind oft auch für die nicht-jüdische Öffentlichkeit zugänglich und bieten eine hervorragende Gelegenheit zum interkulturellen Austausch.

Ist der sechste Tag von Pessach ein arbeitsfreier Feiertag?

Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. Die kurze Antwort lautet: Nein, nicht im allgemeinen Sinne.

Hier sind die Details: Kein gesetzlicher Feiertag: In keinem deutschen Bundesland ist der April 7, 2026 ein gesetzlicher Feiertag, an dem die allgemeine Arbeit ruht oder Geschäfte per Gesetz geschlossen bleiben müssen. Schulfrei und Arbeitsbefreiung: Jüdische Gemeindemitglieder haben jedoch in fast allen Bundesländern das Recht, aus religiösen Gründen der Arbeit oder dem Unterricht fernzubleiben. Dies ist in den jeweiligen Feiertagsgesetzen der Länder geregelt. In der Regel muss dies dem Arbeitgeber oder der Schulleitung rechtzeitig mitgeteilt werden. In Bundesländern wie Bayern, Bremen und dem Saarland ist die Sensibilität hierfür besonders hoch.

  • Wirtschaftsleben: Banken, Postämter und Supermärkte funktionieren ganz normal. Wer jedoch in einer Stadt mit großer jüdischer Gemeinde lebt, wird feststellen, dass in den Supermärkten oft große Abteilungen mit Matza und anderen Pessach-Produkten aufgebaut sind, was die kulturelle Präsenz des Festes unterstreicht.

Die Bedeutung für die jüdische Identität in Deutschland

Der sechste Tag von Pessach im Jahr 2026 ist mehr als nur ein Datum im Kalender. Er steht für die Kontinuität jüdischen Lebens in einem Land, das eine komplexe Beziehung zu dieser Geschichte hat. Für die jüdische Gemeinschaft ist es ein Tag der Freude, aber auch der Besinnung. In den Wohnungen in Berlin-Mitte, den Gemeindezentren in Frankfurt oder den kleinen Betstuben in ländlicheren Regionen wird die Geschichte des Auszugs aus Ägypten weitererzählt – eine Geschichte, die universelle Werte wie Freiheit, Menschenwürde und Hoffnung thematisiert.

Für Nicht-Juden in Deutschland bietet dieser Tag die Möglichkeit, die Vielfalt der eigenen Gesellschaft wahrzunehmen. Es ist eine Einladung, über den Tellerrand der eigenen Traditionen hinauszublicken und zu verstehen, wie religiöse Rhythmen das Leben von Mitbürgern prägen. Ob beim Verzehr eines Stücks Matza oder beim Besuch einer kulturellen Veranstaltung – der sechste Tag von Pessach bereichert das kulturelle Gefüge Deutschlands und erinnert uns daran, dass der Weg in die Freiheit eine Reise ist, die jedes Jahr aufs Neue gefeiert werden muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der April 7, 2026 2026 in Deutschland ein Tag des stillen, aber tiefgründigen Feierns ist. Während die Räder der Industrie und des Handels sich weiterdrehen, halten Tausende von Menschen inne, um eine Tradition zu ehren, die älter ist als die meisten Nationen der Welt. Es ist ein Tag der Matza, der Familie und der unerschütterlichen Hoffnung auf Freiheit.

Frequently Asked Questions

Common questions about Sixth Day of Passover in Germany

Der sechste Tag von Pessach fällt im Jahr 2026 auf einen Tuesday, den April 7, 2026. Von Beginn des Jahres 2026 an gerechnet sind es noch genau 96 Tage bis zu diesem Datum. Da das jüdische Fest nach dem Mondkalender gefeiert wird, erstreckt sich der gesamte Pessach-Zeitraum in der Diaspora vom Abend des 1. April bis zum Abend des 9. April 2026.

Nein, es handelt sich nicht um einen bundesweiten gesetzlichen Feiertag. Die Geschäfte, Schulen und Behörden bleiben in den meisten Teilen Deutschlands regulär geöffnet. Eine Besonderheit besteht jedoch in den Bundesländern Bayern (BY), Bremen (HB) und dem Saarland (SL), wo der Tag als religiöser Gedenktag anerkannt ist. In diesen Regionen können für Mitglieder der jüdischen Gemeinden Sonderregelungen oder Freistellungen gelten, während das öffentliche Leben für die restliche Bevölkerung normal weiterläuft.

Der sechste Tag von Pessach ist Teil der Zwischenfeiertage, die im Hebräischen als Chol HaMoed bezeichnet werden. Das Pessach-Fest erinnert an den biblischen Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten, die Plagen und die Teilung des Roten Meeres. Während der sechste Tag keinem spezifischen biblischen Einzelereignis zugeordnet ist, dient er der Fortführung der festlichen Stimmung und der Vorbereitung auf die abschließenden Feiertage, wobei religiöse Vorschriften und Alltagstätigkeiten miteinander kombiniert werden.

Im Mittelpunkt steht das Verbot von gesäuerten Speisen (Chametz). Stattdessen wird ungesäuertes Brot, die Matze, gegessen. In den Synagogen finden spezielle Gottesdienste mit Hallel-Gebeten und Lesungen aus der Tora statt, die sich auf die Zeit des Auszugs konzentrieren. Kulinarisch sind Speisen wie Matzeknödelsuppe oder Gefilte Fisch beliebt. Da es ein Tag der Zwischenzeit ist, verbringen viele Familien Zeit miteinander, erzählen die Geschichte der Befreiung weiter und genießen festliche Mahlzeiten ohne den strengen Arbeitsverzicht der ersten und letzten Festtage.

Für Touristen und Pendler gibt es kaum spürbare Einschränkungen. Der öffentliche Nahverkehr fährt nach dem regulären Fahrplan und die meisten Geschäfte haben normale Öffnungszeiten. Lediglich jüdische Einrichtungen, koschere Restaurants oder Gemeindezentren, insbesondere in Städten wie Berlin oder München, könnten geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben. Es ist ein ruhiger, familienorientierter Feiertag ohne große öffentliche Paraden oder Märkte, was ihn ideal für Stadtbesichtigungen macht.

Besucher sollten sich respektvoll gegenüber den religiösen Traditionen verhalten. In jüdischen Vierteln wie dem Berliner Scheunenviertel können Synagogen gut besucht sein; hier sollte man während der Gebetszeiten auf Fotografie verzichten. Da streng gläubige Juden an den Festtagen keine geschäftlichen Angelegenheiten regeln, ist es ratsam, keine Termine mit jüdischen Geschäftspartnern auf diese Woche zu legen. Die Atmosphäre ist eher nachdenklich und privat.

In der Diaspora, also auch in Deutschland, dauert das Pessach-Fest insgesamt acht Tage, während es in Israel nur sieben Tage gefeiert wird. Der sechste Tag fällt in Deutschland in die Kategorie Chol HaMoed, die Zwischenzeit. Ein besonderer Aspekt im Jahr 2026 ist die zeitliche Abfolge, die für Observante eine längere Phase intensiver religiöser Feierlichkeiten zu Beginn der Woche bedeutet. In Deutschland ist die Feier stärker auf die Gemeinde und das private Heim konzentriert.

Ja, die Wahrnehmung des Tages variiert je nach Bundesland und der Größe der lokalen jüdischen Gemeinde. In Bayern und dem Saarland ist die religiöse Bedeutung aufgrund der gesetzlichen Erwähnung etwas präsenter als in anderen Regionen. In Großstädten mit bedeutender jüdischer Geschichte, wie Berlin oder Frankfurt, gibt es oft kulturelle Angebote oder spezielle Gottesdienstzeiten (z.B. Kerzenzünden gegen 19:33 Uhr in Berlin), während der Tag in ländlichen Regionen kaum öffentlich wahrgenommen wird.

Historical Dates

Sixth Day of Passover dates in Germany from 2010 to 2025

Year Day of Week Date
2025 Friday April 18, 2025
2024 Sunday April 28, 2024
2023 Tuesday April 11, 2023
2022 Thursday April 21, 2022
2021 Friday April 2, 2021
2020 Tuesday April 14, 2020
2019 Thursday April 25, 2019
2018 Thursday April 5, 2018
2017 Sunday April 16, 2017
2016 Thursday April 28, 2016
2015 Thursday April 9, 2015
2014 Sunday April 20, 2014
2013 Sunday March 31, 2013
2012 Thursday April 12, 2012
2011 Sunday April 24, 2011
2010 Sunday April 4, 2010

Note: Holiday dates may vary. Some holidays follow lunar calendars or have different observance dates. Purple indicates weekends.