Europe Day (Council of Europe)

Germany • May 5, 2026 • Tuesday

77
Days
13
Hours
36
Mins
50
Secs
until Europe Day (Council of Europe)
Europe/Berlin timezone

Holiday Details

Holiday Name
Europe Day (Council of Europe)
Country
Germany
Date
May 5, 2026
Day of Week
Tuesday
Status
77 days away
About this Holiday
Europe Day (Council of Europe) is a observance in Germany

About Europe Day (Council of Europe)

Also known as: Europatag

Was ist der Europaratstag in Deutschland?

Der Europaratstag am 5. Mai ist ein besonderer Gedenktag, der an die Gründung des Europarates im Jahr 1949 erinnert. Im Gegensatz zum bekannteren „Europatag“ der Europäischen Union, der am 9. Mai gefeiert wird und die berühmte Schuman-Erklärung ehrt, steht der 5. Mai im Schatten des EU-Gedenktages, wird aber von politisch interessierten Kreisen und Institutionen bewusst wahrgenommen. Er ist ein Tag der Reflexion über die Werte, die den Kern des europäischen Projekts bilden: Demokratie, Menschenrechte und die Herrschaft des Rechts. In einer Zeit, in der diese Werte nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden können, gewinnt diese jährliche Erinnerung an die Gründung der ältesten europäischen Organisation an Bedeutung.

In Deutschland ist dieser Tag kein Anlass für große Volksfeste oder flächendeckende Feierlichkeiten. Stattdessen ist er eher ein Tag der politischen Bildung und der institutionellen Würdigung. Der Europarat, der heute 46 Mitgliedsstaaten umfasst und damit deutlich größer ist als die EU, dient als Schutzraum für die Grundrechte der Bürger. Sein wichtigstes Instrument, die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), schützt die Freiheitsrechte der Einwohner in allen Mitgliedsstaaten. Der Europaratstag in Deutschland ist daher ein stiller Feiertag der Demokratie, der vor allem in den Köpfen der Menschen und in den Veranstaltungen von Bildungseinrichtungen stattfindet, nicht aber auf den Straßen.

Besonders für Deutschland hat der Europaratstag eine tiefere symbolische Ebene. Die Gründung des Europarates nur vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war ein erster, entscheidender Schritt, um die Nationen Europas wieder zusammenzuführen und die Schrecken der Vergangenheit zu überwinden. Deutschland war Gründungsmitglied und nutzte die Mitgliedschaft, um wieder in die internationale Gemeinschaft integriert zu werden. Der Tag erinnert somit auch an die Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern und die Verankerung Deutschlands in einem friedlichen Europa. In einer globalisierten Welt, in der nationale Grenzen an Bedeutung verlieren, ist der Europaratstag ein Anlass, die gemeinsamen demokratischen Fundamente zu stärken.

Wann ist der Europaratstag im Jahr 2026?

Im Jahr 2026 fällt der Europaratstag auf einen Tuesday, den May 5, 2026. Für alle, die sich über die zeitliche Nähe zum heutigen Tag informieren möchten: Es fehlen noch genau 77 Tage bis zu diesem Termin.

Das Datum des 5. Mai ist fest im Kalender verankert und ändert sich nicht. Anders als bei Feiertagen, die sich nach dem Mondkalender richten oder an den Wochentag gebunden sind (wie der Tag der Deutschen Einheit, der immer am 3. Oktober liegt), ist der Europaratstag ein fester Gedenktag, der immer am selben Kalendertag begangen wird. Dies verleiht ihm eine konstante Verlässlichkeit, die es Planern von Veranstaltungen erleichtert, im Vorfeld Termine zu setzen, auch wenn der Tag selbst in der breiten Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Im Jahr 2026 wird der 5. Mai auf einen Dienstag fallen. Das ist ein normaler Werktag, an dem das gesellschaftliche Leben in Deutschland seinen gewohnten Rhythmus hat. Es gibt keine gesetzlichen Feiertage in diesem Zeitraum, die den Alltag der Bürger unterbrechen würden. Für Interessierte bedeutet das, dass der Tag gut genutzt werden kann, um sich nach der Arbeit oder in der Mittagspause mit europäischen Themen zu beschäftigen, sei es durch den Besuch einer Veranstaltung oder durch das Lesen von Fachliteratur.

Ursprünge und historische Bedeutung des Tages

Die Geschichte des Europaratstages ist eng verknüpft mit dem Aufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 5. Mai 1949 traten in London die Außenminister von zehn europäischen Staaten zusammen, um die Statuten des Europarates zu unterzeichnen. Dies war die Geburtsstunde der ersten europäischen Organisation, die sich dem Ziel verschrieb, eine dauerhafte Friedensordnung auf dem Kontinent zu schaffen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten neben Großbritannien und Frankreich auch die Bundesrepublik Deutschland. Für die junge Bundesrepublik bedeutete die Aufnahme in den Kreis der „zivilisierten Nationen“ die volle politische und moralische Rehabilitierung.

Die Wahl des Namens „Europarat“ war Programm. Es ging nicht primär um wirtschaftliche Integration, wie sie später die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) verfolgte, sondern um die Schaffung eines politischen Rahmens für die Zusammenarbeit. Das Kernziel war der Schutz der Menschenrechte und der Demokratie. Dies mündete 1950 in die Vorlage der Europäischen Menschenrechtskonvention, die 1953 in Kraft trat. Sie ist das Herzstück des Europarates und bis heute das stärkste Instrument zum Schutz der Grundrechte auf dem europäischen Kontinent. Sie ermöglicht es Bürgern, ihren Staat vor Gericht zu ziehen, wenn ihre Rechte verletzt werden.

Im Vergleich dazu steht der EU-Tag am 9. Mai, der an die Schuman-Erklärung von 1950 erinnert. Diese schlug die Gemeinschaftsproduktion von Kohle und Stahl – die kriegswichtigen Industrien – zwischen Frankreich und Deutschland vor. Während die EU also eher aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und dem Ziel der Integration durch wirtschaftliche Verflechtung entstand, basiert der Europarat auf der Idee der politischen und moralischen Einigung. Beide Wege sind komplementär: Der Europarat schuf den rechtlichen und ethischen Rahmen, die EU den wirtschaftlichen und politischen Kern. Für Deutschland ist es wichtig, beide Tage zu unterscheiden, da die Bundesrepublik in beiden Organisationen eine zentrale Rolle spielt.

Wie wird der Tag in Deutschland begangen?

Die Begehung des Europaratstages in Deutschland ist dezentral und meist schlicht gehalten. Es gibt keine staatlich angeordneten Rituale oder großen Paraden. Stattdessen liegt die Initiative bei den Vertretungen des Europarates, den EU-Institutionen, Kommunen sowie Bildungs- und Kulturträgern. Der Fokus liegt auf Information und Austausch, nicht auf Feierlichkeit. Wer sich also eine bunte Festkultur mit Speisen und Trinken erwartet, wird enttäuscht sein. Es geht um das Verständnis für die Strukturen, die unseren Frieden sichern.

Ein zentrales Element sind oft Podiumsdiskussionen und Vorträge. Diese finden häufig in Universitäten, Volkshochschulen oder Bürgerhäusern statt. Themen sind dann typischerweise die aktuelle Lage der Menschenrechte in Europa, Herausforderungen der Demokratie oder die Bedeutung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). Manchmal sind auch hochrangige Politiker oder Experten als Redner geladen, um komplexe Rechtsfragen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Diese Veranstaltungen richten sich oft an Schüler, Studenten und engagierte Bürger, die ihr Wissen über die europäische Rechtsordnung vertiefen möchten.

Auch Ausstellungen spielen eine Rolle. Museen oder Kulturzentren gestalten Exponate zur Geschichte des Europarates oder zur Entwicklung der Menschenrechte in Europa. Oft sind diese Ausstellungen kostenlos und dienen als Ergänzung zum Geschichtsunterricht. In einigen Städten, besonders in denen es eine „Europäische Begegnungsstätte“ oder eine Europa-Union gibt, finden auch kleinere Gedenkveranstaltungen mit Blumenspenden oder einer Schweigeminute für die Opfer von Krieg und Vertreibung statt. Diese sind jedoch meist sehr lokal begrenzt und nicht Teil eines bundesweiten Programms.

In den sozialen Medien versuchen europäische Institutionen wie die Vertretung der EU-Kommission in Berlin oder die Information des Europarates in Deutschland, auf den Tag aufmerksam zu machen. Es werden Zitate aus der Menschenrechtskonvention geteilt oder historische Fakten zur Gründung 1949 veröffentlicht. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die „unsichtbare“ Arbeit des Rates zu lenken, die oft hinter den Schlagzeilen der EU-Politik stattfindet. Für den interessierten Bürger ist der Tag also eine gute Gelegenheit, sich digital oder analog zu informieren.

Praktische Hinweise für Besucher und Bewohner Deutschlands

Für Touristen und Expats in Deutschland ist es wichtig zu wissen, dass der Europaratstag kein gesetzlicher Feiertag ist. Das bedeutet konkret: Behörden, Banken, Postämter und Büros haben wie gewohnt geöffnet. Der öffentliche Nahverkehr fährt nach einem normalen Werktag-Fahrplan. Auch die meisten Geschäfte, einschließlich der großen Einkaufszentren, sind zu ihren üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Wer also am 5. Mai 2026 in Deutschland einkaufen oder Erledigungen erledigen möchte, stößt auf keine Einschränkungen durch diesen Gedenktag.

Wenn Sie als Besucher an einer Teilnahme an den Aktivitäten interessiert sind, sollten Sie sich im Vorfeld über lokale Veranstaltungen informieren. Da der Tag nicht überall gleichermaßen begangen wird, lohnt sich ein Blick auf die Webseiten der örtlichen EU-Verbindungsstelle, der Volkshochschule oder der Stadtverwaltung. Besonders in größeren Städten wie Berlin, Brüssel (das ja auch zum Europarat gehört, aber nicht zu Deutschland), Frankfurt oder München gibt es mitunter interessante Programme. Oft sind diese Veranstaltungen kostenlos und offen für die Öffentlichkeit, erfordern aber eventuell eine Anmeldung.

Für den Alltag bedeutet der Tag also keine Unterbrechung. Wenn Sie also eine Reise nach Deutschland planen oder dort leben, können Sie den May 5, 2026 wie jeden anderen Dienstag im Mai nutzen. Der Verkehr ist normal, die Museen haben geöffnet, und die Restaurants bieten ihre Dienste an. Der Unterschied liegt einzig in der Atmosphäre: An diesem Tag wird in bestimmten Kreisen bewusst über Europa gesprochen. Wer eine ruhige Atmosphäre sucht, findet diese vielleicht eher in einer Bibliothek oder einem Museum, während in den Büros und Behörden der normale Betrieb herrscht.

Der Status als arbeitfreier Tag

Um es deutlich zu sagen: Der Europaratstag ist in Deutschland kein arbeitsfreier Tag. Es handelt sich um einen ganz normalen Werktag. Es gibt weder ein gesetzliches noch ein bundesweites de facto Ruhetag. Für die allermeisten Menschen in Deutschland ändert sich also nichts an ihrer täglichen Routine. Sie gehen ihrer Arbeit nach, Schüler gehen zur Schule (es sei denn, die Schule nutzt den Tag für ein eigenes Projekt) und die Verwaltung arbeitet weiter.

Der Umstand, dass es kein Feiertag ist, unterscheidet den Europaratstag deutlich von anderen wichtigen Jahrestagen wie dem Tag der Arbeit (1. Mai), der in Deutschland ein sehr starker Feiertag ist, oder dem Weltfrauentag (8. Mai), der in einigen Bundesländern als Gedenktag begangen wird, aber auch kein Ruhetag ist. Die Tatsache, dass der Europaratstag keine Arbeitsruhe vorschreibt, spiegelt seinen Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung wider: Er ist ein Tag der Erinnerung für Experten und Interessierte, nicht ein Tag der nationalen Ruhe für alle.

Es gibt jedoch Ausnahmen im Sinne von freiwilligen Programmen. Einige Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen könnten interne Seminare zur europäischen Politik organisieren oder ihre Mitarbeiter ermutigen, an öffentlichen Vorträgen teilzunehmen. Schulen könnten im Rahmen des Geschichts- oder Sozialkundeunterrichts Projekte durchführen, die den Tag thematisieren. Aber dies geschieht auf freiwilliger Basis und ersetzt nicht den regulären Unterricht oder die Arbeit. Für den Bürger bleibt der 5. Mai also ein Tag wie jeder andere, an dem man arbeiten muss, es sei denn, man plant selbst eine Teilnahme an einer Bildungsveranstaltung ein.

Fazit: Ein Tag der stillen Mahnung

Der Europaratstag in Deutschland ist ein Phänomen der politischen Kultur. Er steht im Schatten des EU-Europatages, ist aber für das Verständnis der europäischen Architektur unerlässlich. Er lehrt uns, dass Europa mehr ist als ein Binnenmarkt. Er ist eine Werte- und Rechtsgemeinschaft, die auf den Trümmern des Krieges errichtet wurde. Für Deutschland ist er eine Erinnerung an die gelungene Wiedereingliederung in die Völkerfamilie und die Verantwortung, die aus der Geschichte erwächst.

In Zeiten, in denen demokratische Werte in Teilen Europas unter Druck geraten, gewinnt der 5. Mai an Bedeutung. Er ist ein Aufruf, die Institutionen zu stärken, die diese Werte schützen. Auch wenn er in der breiten Bevölkerung kaum gefeiert wird, ist er ein wichtiger Ankerpunkt im Diskurs über die Zukunft Europas. Er ist ein Tag für diejenigen, die glauben, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern stets verteidigt werden müssen.

Für den normalen Bürger in Deutschland bleibt der May 5, 2026 jedoch ein Arbeitstag. Die Bedeutung des Tages erschließt sich nicht durch Ruhetage, sondern durch die Bereitschaft, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Wer sich am Tuesday, den May 5, 2026 2026, also in einer Mittagspause oder am Abend die Zeit nimmt, um sich über die Arbeit des Europarates zu informieren, ehrt den Tag am wirksamsten. Die verbleibenden 77 Tage sind eine gute Gelegenheit, sich auf diesen Termin vorzubereiten.

Frequently Asked Questions

Common questions about Europe Day (Council of Europe) in Germany

Der Europaratstag findet im Jahr 2026 am Dienstag, dem 5. Mai 2026 statt. Von heute, dem 12. Januar 2026, sind es bis zu diesem Zeitpunkt genau 113 Tage. Dieser Termin markiert das Gründungsjubiläum des Europarats im Jahr 1949 und wird als Teil der breiter angelegten Europawoche begangen, die oft bis zum 9. Mai, dem Europa-Tag der EU, andauert. Obwohl der Fokus auf dem 5. Mai liegt, finden viele Aktivitäten in der Woche um diesen herum statt, was Bürgern und Besuchern ausreichend Zeit für die Teilnahme an Veranstaltungen lässt.

Nein, der Europaratstag ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag. Es handelt sich um einen normalen Arbeitstag, an dem Betriebe, Schulen und Behörden wie gewohnt geöffnet haben und die Menschen ihrer regulären Arbeit nachgehen. Es gibt keine flächendeckenden Schließungen oder eine gesetzliche Freistellung von der Arbeit. Die Beobachtung des Tages erfolgt daher meist in den Abendstunden oder durch spezielle Veranstaltungen, die von Gemeinden und EU-Einrichtungen organisiert werden, ohne den Alltag der Bevölkerung zu unterbrechen.

Der Tag erinnert an die Gründung des Europarats am 5. Mai 1949 in London, der ersten Nachkriegsinstitution in Europa, die den Frieden und die Einheit auf dem Kontinent fördern sollte. Er unterstreicht die Werte Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, die im Europäischen Übereinkommen zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten verankert sind. Für Deutschland, als Gründungsmitglied, symbolisiert er die Versöhnung nach den Katastrophen der Weltkriege und die feste Verankerung der Bundesrepublik in den europäischen Institutionen zur Wahrung der Friedensordnung und der demokratischen Werte.

Der Europaratstag am 5. Mai ist nicht mit dem EU-Europatag am 9. Mai zu verwechseln. Während der 9. Mai die Schuman-Erklärung von 1950 und die wirtschaftliche Integration der EU feiert, gedenkt der 5. Mai die Gründung des Europarats, eines größeren Dachverbandes, der 46 Mitgliedstaaten umfasst und sich auf Menschenrechte und Demokratie konzentriert, unabhängig von der EU-Mitgliedschaft. In Deutschland werden beide Tage oft im Rahmen der Europawoche zusammengeführt, um die vielschichtige europäische Einigungsgeschichte zu würdigen, wobei der Fokus des 5. Mai spezifisch auf den politischen und rechtlichen Strukturen liegt.

Die Beobachtung in Deutschland ist eher sachlich und bildungsorientiert als festlich. Es gibt keine großen, traditionellen Paraden oder familienbezogenen Rituale; die meisten Menschen verbringen den Tag wie üblich bei der Arbeit. Stattdessen konzentrieren sich die Aktivitäten auf Vorträge, Debatten und Ausstellungen zu Themen der europäischen Geschichte und Politik. Viele Menschen nehmen an lokalen Initiativen teil, um sich über die Rolle Europas zu informieren, anstatt den Tag zu Hause zu verbringen. Es ist ein Tag der Reflexion über die europäischen Werte im Alltag.

Typische Veranstaltungen sind Vortragsreihen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen, die oft von EU-Büros, Kommunen oder Kulturvereinen organisiert werden. Diese Events behandeln Themen wie europäische Demokratie, Menschenrechte oder grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Besonders im Rahmen der Europawoche finden Konzerte, Filmvorführungen und Jugendprogramme statt, die auf Integration abzielen. Auch Flaggenhissungen an öffentlichen Gebäuden mit der Europaflagge sind ein sichtbares Zeichen. In Städten wie Berlin, Frankfurt oder München gibt es häufiger solche Angebote, die für die Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

Nein, es gibt keine spezifischen, weit verbreiteten Traditionen wie das Essen bestimmter Gerichte oder das Tanzen. Der Tag ist frei von festlichen Bräuchen und wird stattdessen durch institutionelle Akte wie das Hissen der Europaflagge oder das Abhalten von Gedenkveranstaltungen markiert. In Grenzregionen wie bei Aachen können gelegentlich kulturelle Austausche stattfinden, die den friedlichen Grenzverkehr feiern. Insgesamt ist der Ton eher reflektierend und ernsthaft, passend zum Fokus auf Rechtsstaatlichkeit und Friedenssicherung durch den Europarat.

Als Besucher erleben Sie am 5. Mai 2026 keine Einschränkungen: Züge, Geschäfte und Sehenswürdigkeiten sind wie gewohnt geöffnet, und es gibt keine Schließungen durch den Gedenktag. Es ist eine gute Gelegenheit, an kostenlosen oder günstigen Informationsveranstaltungen in EU-Informationspunkten teilzunehmen, etwa in Frankfurt. In Grenzgebieten können spezielle Festivitäten den kulturellen Austausch hervorheben. Respektvolle Teilnahme an Debatten oder Führungen wird empfohlen, da der Tag einen ruhigen, informellen Charakter hat – keine besondere Kleidung erforderlich.

Um sich zu beteiligen, können Sie lokale Programme der EU-Vertretungen, Kommunen oder Kulturinstitutionen in den großen Städten wie Berlin oder München besuchen. Oftmals sind diese Open-Door-Veranstaltungen oder Diskussionsrunden, bei denen man Einblicke in die Arbeit des Europarats und der EU erhält. Prüfen Sie im Vorfeld die Webseiten der Stadt oder von EU-Einrichtungen auf aktuelle Termine für die Europawoche. Es ist eine Möglichkeit, sich aktiv mit Themen wie Demokratie und europäischer Integration auseinanderzusetzen, ohne eine langfristige Verpflichtung einzugehen.

Der Tag ist für Deutschland relevant, da das Land eine Schlüsselrolle in der europäischen Integration spielt, sowohl als EU-Gründungsmitglied als auch als Gründungsmitglied des Europarats. Er unterstreicht die Bedeutung der Versöhnung nach den Weltkriegen und die Verpflichtung zu Demokratie und Menschenrechten in einem Kontinent, der historisch durch Konflikte geprägt war. Für Deutsche erinnert er an die Verantwortung, diese Werte zu verteidigen, und bietet einen Anlass, über die Zukunft Europas nachzudenken, insbesondere in Zeiten geopolitischer Herausforderungen.

Historical Dates

Europe Day (Council of Europe) dates in Germany from 2010 to 2025

Year Day of Week Date
2025 Monday May 5, 2025
2024 Sunday May 5, 2024
2023 Friday May 5, 2023
2022 Thursday May 5, 2022
2021 Wednesday May 5, 2021
2020 Tuesday May 5, 2020
2019 Sunday May 5, 2019
2018 Saturday May 5, 2018
2017 Friday May 5, 2017
2016 Thursday May 5, 2016
2015 Tuesday May 5, 2015
2014 Monday May 5, 2014
2013 Sunday May 5, 2013
2012 Saturday May 5, 2012
2011 Thursday May 5, 2011
2010 Wednesday May 5, 2010

Note: Holiday dates may vary. Some holidays follow lunar calendars or have different observance dates. Purple indicates weekends.