Daylight Saving Time starts

Switzerland • March 29, 2026 • Sunday

85
Days
19
Hours
26
Mins
16
Secs
until Daylight Saving Time starts
Europe/Zurich timezone

Holiday Details

Holiday Name
Daylight Saving Time starts
Date
March 29, 2026
Day of Week
Sunday
Status
85 days away
Weekend
Falls on weekend
About this Holiday
Daylight Saving Time starts in Switzerland

About Daylight Saving Time starts

Also known as: Beginn der Sommerzeit

Beginn der Sommerzeit in der Schweiz: Ein umfassender Leitfaden zur Zeitumstellung

Der Frühling in der Schweiz ist eine Zeit des Erwachens. Wenn der Schnee in den tieferen Lagen schmilzt und die ersten Krokusse auf den Wiesen der Voralpen sprießen, steht ein Ereignis bevor, das den Rhythmus des ganzen Landes subtil, aber spürbar verändert: der Beginn der Sommerzeit. In der Schweiz, einem Land, das für seine Präzision und seine weltberühmte Uhrenindustrie bekannt ist, ist die Zeitumstellung weit mehr als nur ein technischer Vorgang. Es ist das Signal für den Aufbruch in die warme Jahreszeit, ein Moment, in dem wir uns kollektiv von den langen Winternächten verabschieden und die hellen Abende willkommen heissen.

Die Umstellung auf die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) bedeutet, dass die Uhren um zwei Uhr morgens um eine Stunde vorgestellt werden. Plötzlich ist es abends länger hell, was die Lebensqualität in den Städten wie Zürich, Genf, Basel und Bern sowie in den ländlichen Regionen massiv steigert. Die Menschen strömen nach der Arbeit an die Seeufer des Genfersees oder des Zürichsees, nutzen die zusätzliche Helligkeit für Wanderungen im Berner Oberland oder geniessen einfach einen längeren Apéro im Freien. Es ist eine Zeit der Optimierung – wir stehlen dem Morgen eine Stunde Licht, die ohnehin die meisten verschlafen würden, und schenken sie dem Abend, wenn das gesellschaftliche und sportliche Leben pulsiert.

Obwohl die Zeitumstellung keine Feierlichkeiten im klassischen Sinne mit Umzügen oder Feuerwerk beinhaltet, ist ihre psychologische Wirkung enorm. Sie markiert das Ende der "dunklen Zeit" und den Beginn der Saison für Outdoor-Aktivitäten. Für ein Land, dessen Identität so stark mit der Natur und der Landschaft verbunden ist, ist diese zusätzliche Stunde Tageslicht am Abend ein wertvolles Gut. Es ist der offizielle Startschuss für die Grillsaison, für ausgedehnte Velotouren und für die Vorfreude auf den Bergsommer.

Wann beginnt die Sommerzeit im Jahr 2026?

In der Schweiz wird die Zeitumstellung jedes Jahr am letzten Sonntag im März vollzogen. Für das Jahr 2026 bedeutet dies:

Datum: March 29, 2026 Wochentag: Sunday Zeitpunkt: Um 02:00 Uhr morgens werden die Uhren auf 03:00 Uhr vorgestellt. Verbleibende Zeit: Es verbleiben noch 85 Tage bis zu diesem Ereignis.

Das Datum der Zeitumstellung ist variabel, da es sich immer nach dem letzten Sonntag im März richtet. Dies geschieht in Übereinstimmung mit den Regelungen der Europäischen Union, obwohl die Schweiz kein EU-Mitglied ist. Die Harmonisierung der Zeitmessung ist für die Schweiz als zentrales Transitland und wichtigen Wirtschaftspartner Europas von existenzieller Bedeutung, um Chaos im grenzüberschreitenden Verkehr und im Finanzwesen zu vermeiden.

Die Geschichte und der Zweck der Zeitumstellung in der Schweiz

Die Geschichte der Sommerzeit in der Schweiz ist geprägt von Pragmatismus und dem Wunsch nach internationaler Abstimmung. Das erste Mal wurde die Sommerzeit in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs, in den Jahren 1941 und 1942, eingeführt. Das primäre Ziel war damals die Energieeinsparung. Indem man das Tageslicht besser nutzte, hoffte man, den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und damit den Kohleverbrauch zu senken. Nach 1942 wurde die Praxis jedoch zunächst wieder eingestellt.

Die moderne Ära der Sommerzeit begann in Europa in den 1970er Jahren als Reaktion auf die Ölkrise. Viele Nachbarstaaten der Schweiz führten die Zeitumstellung ein, um Energie zu sparen. Die Schweiz zögerte jedoch zunächst. In einer Volksabstimmung im Jahr 1978 lehnten die Schweizer Stimmbürger die Einführung der Sommerzeit sogar ab. Dies führte dazu, dass die Schweiz im Jahr 1980 eine "Zeitinsel" inmitten von Ländern mit Sommerzeit war, was zu erheblichen logistischen Problemen führte, insbesondere bei den Fahrplänen der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) und im internationalen Flugverkehr.

Um diese Isolation zu beenden, entschied das Parlament, die Sommerzeit ab 1981 doch einzuführen, um die Zeitordnung mit jener der Nachbarländer zu harmonisieren. Seither hat die Schweiz die Sommerzeit konsequent angewendet. Heute steht weniger die Energieersparnis im Vordergrund – Studien zeigen, dass diese eher marginal ist, da zwar abends weniger Licht verbraucht, aber morgens in den Übergangsmonaten mehr geheizt wird. Vielmehr geht es um die Angleichung an den europäischen Wirtschaftsraum und die Steigerung der Freizeitqualität für die Bevölkerung.

Was passiert bei der Umstellung?

Der Vorgang selbst ist unspektakulär und findet zu einer Zeit statt, in der die meisten Menschen schlafen. Am Sonntag, den March 29, 2026, springt die Anzeige auf digitalen Geräten um 02:00 Uhr direkt auf 03:00 Uhr.

Die "verlorene" Stunde

Der markanteste Effekt ist, dass uns eine Stunde "gestohlen" wird. Die Nacht ist eine Stunde kürzer. Für Menschen, die am Sonntagmorgen früh arbeiten müssen oder einen Termin haben, bedeutet dies eine Stunde weniger Schlaf. In der Schweizer Gesellschaft wird dies oft mit einem Augenzwinkern kommentiert, und viele nutzen den Sonntag, um etwas länger auszuschlafen und den Körper an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.

Technische Anpassungen

In einem Land, das für seine Uhren (Rolex, Patek Philippe, Swatch, um nur einige zu nennen) bekannt ist, hat die Zeitumstellung auch eine mechanische Komponente. Während moderne Smartphones, Computer und Funkuhren die Umstellung vollautomatisch über die Zeitzoneneinstellungen (Europe/Zurich) vornehmen, müssen Tausende von Kirchturmuhren, Bahnhofsuhren und privaten Analoguhren manuell oder über zentrale Steuerungssysteme angepasst werden. Die ikonischen Bahnhofsuhren der SBB mit ihrem roten Sekundenzeiger werden zentral gesteuert, sodass das gesamte Schienennetz synchron bleibt.

Praktische Informationen für Bewohner und Besucher

Der Beginn der Sommerzeit am March 29, 2026 erfordert ein wenig Planung, um Reibungsverluste im Alltag zu vermeiden.

Verkehr und Transport

Die Schweiz verfügt über eines der dichtesten und pünktlichsten Verkehrsnetze der Welt. Die SBB und die lokalen Verkehrsbetriebe (wie VBZ in Zürich oder TPG in Genf) bereiten sich akribisch auf die Umstellung vor. Züge: Nachtzüge, die während der Umstellung unterwegs sind, kommen theoretisch eine Stunde später an ihrem Zielort an, da ihnen die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr fehlt. In der Praxis werden Fahrpläne so angepasst, dass die Auswirkungen minimiert werden. Flughäfen: Die Flughäfen Zürich (ZRH), Genf (GVA) und Basel-Mulhouse (BSL) operieren nach der Umstellung sofort nach der Mitteleuropäischen Sommerzeit (CEST). Reisende sollten sicherstellen, dass sie ihre Uhren bereits vor dem Schlafengehen umstellen, um ihren Flug nicht zu verpassen.

Gesundheit und Biorythmus

Die Umstellung im März gilt als die schwierigere der beiden jährlichen Zeitumstellungen, da dem Körper Zeit entzogen wird. Mediziner in der Schweiz raten dazu:
  • Bereits einige Tage vor dem March 29, 2026 etwas früher ins Bett zu gehen.
  • Am Sonntag viel Zeit im Freien zu verbringen, um das Sonnenlicht zur Synchronisierung der inneren Uhr zu nutzen.
  • Schwere Mahlzeiten und Koffein am Abend der Umstellung zu vermeiden.

Aktivitäten für Touristen

Für Besucher ist der Beginn der Sommerzeit ein Segen. Wenn Sie im April oder Mai in der Schweiz sind, profitieren Sie von den hellen Abenden.
  • Wandern: Die Dämmerung setzt später ein, was längere Touren in tieferen Lagen ermöglicht.
  • Gastronomie: Die "Terrassensaison" beginnt offiziell. In Städten wie Bern oder Luzern können Sie länger draussen sitzen und den Blick auf die Alpen oder die Flüsse geniessen.
  • Fotografie: Die "goldene Stunde" für Fotografen verschiebt sich nach hinten, was spektakuläre Aufnahmen der Alpenglühen-Phänomene zu angenehmeren Abendzeiten ermöglicht.

Regionale Besonderheiten in der Schweiz

Obwohl die Schweiz vier Amtssprachen hat (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) und in 26 Kantone unterteilt ist, herrscht bei der Zeitumstellung absolute Einheitlichkeit. Es gibt keine kantonalen Unterschiede. Von den Palmen in Lugano (Tessin) bis zu den Gletschern in Zermatt (Wallis) und den Uhrenmanufakturen im Jura gilt überall dieselbe Zeit.

Diese Einheitlichkeit ist ein Pfeiler der nationalen Kohäsion. In einem Land, in dem Pendlerströme täglich Kantonsgrenzen überschreiten, wäre alles andere undenkbar. Dennoch wird das Thema in den ländlichen Gebieten, insbesondere in der Landwirtschaft, oft anders diskutiert als in den Städten. Kühe scheren sich nicht um die Sommerzeit; sie wollen zur gewohnten Zeit gemolken werden. Bauern müssen ihren Arbeitsrhythmus daher oft schrittweise anpassen, um den Stress für die Tiere zu minimieren.

Ist der Beginn der Sommerzeit ein gesetzlicher Feiertag?

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Beginn der Sommerzeit am Sunday, den March 29, 2026, kein gesetzlicher Feiertag in der Schweiz ist.

Geschäfte: Läden haben am Sonntag ohnehin meist geschlossen (ausser in Bahnhöfen, Flughäfen und touristischen Zentren). Am Montag, dem Tag nach der Umstellung, gelten die regulären Öffnungszeiten. Schulen und Behörden: Alle öffentlichen Einrichtungen funktionieren nach dem normalen Zeitplan.

  • Arbeitswelt: Es gibt keinen freien Tag. Die Umstellung erfolgt am Wochenende, um die Auswirkungen auf die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Beginn der Sommerzeit in der Schweiz ein leises, aber bedeutsames Ereignis ist. Es ist ein technischer Akt, der tief in den sozialen und kulturellen Rhythmus des Landes eingreift. Er markiert den Übergang in eine Zeit der Aktivität, des Lichts und der Lebensfreude im Freien. Wenn Sie am March 29, 2026 in der Schweiz sind, geniessen Sie die zusätzliche Stunde Abendlicht – vielleicht bei einem Spaziergang am See oder einem kühlen Getränk, während die Sonne langsam hinter den Jura-Ketten oder den Alpengipfeln verschwindet. Die Schweiz mag eine Stunde Schlaf verlieren, aber sie gewinnt die Brillanz des Frühlings zurück.

Frequently Asked Questions

Common questions about Daylight Saving Time starts in Switzerland

Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt am Sunday, den March 29, 2026. Von heute an sind es noch 85 Tage, bis die Uhren umgestellt werden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2:00 Uhr morgens auf 3:00 Uhr vorgestellt. Dies bedeutet, dass uns in dieser Nacht eine Stunde Schlaf fehlt, wir dafür aber von längeren Abenden mit mehr Tageslicht profitieren.

Nein, der Beginn der Sommerzeit ist kein gesetzlicher Feiertag. Es handelt sich lediglich um eine saisonale Zeitumstellung, die landesweit in allen Kantonen gleichzeitig durchgeführt wird. Geschäfte, Schulen, Ämter und der öffentliche Verkehr funktionieren nach den regulären Fahrplänen und Öffnungszeiten, wobei lediglich die Uhren angepasst werden. Es gibt keine Arbeitsunterbrechungen oder speziellen Schliessungen im Zusammenhang mit diesem Ereignis.

Die Schweiz führte die Sommerzeit erstmals 1941 während des Zweiten Weltkriegs ein, um Energie zu sparen. Nach einer langen Pause wurde sie 1981 erneut eingeführt und wird seither konsequent angewendet. Der Hauptzweck besteht darin, die Zeit mit den EU-Nachbarstaaten zu harmonisieren und das Tageslicht am Abend besser zu nutzen. Dies fördert Freizeitaktivitäten im Freien und kann in gewissen Bereichen zur Energieeinsparung beitragen, da das künstliche Licht erst später eingeschaltet werden muss.

Es gibt keine öffentlichen Feiern, Paraden oder speziellen Traditionen zum Beginn der Sommerzeit. Die Umstellung findet meist unbemerkt mitten in der Nacht statt, während die meisten Menschen schlafen. Es ist ein rein administrativer und technischer Vorgang. Viele Schweizer nutzen jedoch den ersten Sonntag mit längeren hellen Abenden für einen Spaziergang oder den ersten Frühlingsausflug in die Berge, da die Sonne nun eine Stunde später untergeht.

In der Schweiz existieren keine spezifischen Bräuche oder kulturellen Traditionen, die direkt mit dem Vorstellen der Uhren verbunden sind. Es ist eine moderne, staatlich verordnete Massnahme ohne religiösen oder historischen Festcharakter. Die einzige 'Tradition' besteht für viele darin, am Sonntagvormittag die analogen Uhren im Haushalt, wie zum Beispiel an der Backofenuhr oder an Wanduhren, manuell zu korrigieren.

Moderne elektronische Geräte wie Smartphones, Computer, Tablets und Smartwatches stellen sich in der Regel automatisch um, da sie auf die Zeitzone 'Europa/Zürich' eingestellt sind. Manuelle Eingriffe sind bei diesen Geräten meist nicht nötig. Analoge Uhren, ältere Armbanduhren oder Uhren in Autos müssen jedoch oft von Hand um eine Stunde vorgestellt werden. Es empfiehlt sich, dies bereits vor dem Schlafengehen oder direkt nach dem Aufstehen am Sonntag zu tun.

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz, einschliesslich der SBB und der grossen Flughäfen wie Zürich und Genf, passt sich sofort der neuen Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) an. Züge, die zum Zeitpunkt der Umstellung unterwegs sind, kommen nach der neuen Zeit an. Reisende sollten beachten, dass Fahrpläne ab 3:00 Uhr morgens bereits nach der neuen Zeit gelten. Es ist ratsam, Abfahrtszeiten für den Sonntag doppelt zu prüfen, um die 'verlorene' Stunde nicht zu vergessen.

Besucher können sich auf deutlich hellere Abende freuen, was ideal für Wanderungen in den Alpen oder Sightseeing in Städten wie Bern oder Genf ist. Da die Umstellung den Schlafrhythmus leicht stören kann, wird empfohlen, bereits in den Tagen zuvor etwas früher schlafen zu gehen. Für Touristen ist es wichtig zu wissen, dass die Zeitumstellung in der ganzen Schweiz einheitlich erfolgt, sodass es keine regionalen Zeitunterschiede zwischen den Kantonen gibt.

Historical Dates

Daylight Saving Time starts dates in Switzerland from 2010 to 2025

Year Day of Week Date
2025 Sunday March 30, 2025
2024 Sunday March 31, 2024
2023 Sunday March 26, 2023
2022 Sunday March 27, 2022
2021 Sunday March 28, 2021
2020 Sunday March 29, 2020
2019 Sunday March 31, 2019
2018 Sunday March 25, 2018
2017 Sunday March 26, 2017
2016 Sunday March 27, 2016
2015 Sunday March 29, 2015
2014 Sunday March 30, 2014
2013 Sunday March 31, 2013
2012 Sunday March 25, 2012
2011 Sunday March 27, 2011
2010 Sunday March 28, 2010

Note: Holiday dates may vary. Some holidays follow lunar calendars or have different observance dates. Purple indicates weekends.