Carnival/Shrove Tuesday

Liechtenstein • February 17, 2026 • Tuesday

45
Days
19
Hours
26
Mins
28
Secs
until Carnival/Shrove Tuesday
Europe/Vaduz timezone

Holiday Details

Holiday Name
Carnival/Shrove Tuesday
Date
February 17, 2026
Day of Week
Tuesday
Status
45 days away
About this Holiday
Shrove Tuesday is a religious holiday before the fasting period of Lent. It is celebrated by eating pancakes and holding Carnival parades.

About Carnival/Shrove Tuesday

Also known as: Fasnachtsdienstag

Fasnachtsdienstag in Liechtenstein: Tradition, Brauchtum und die „Fünfte Jahreszeit“

Der Fasnachtsdienstag, im Volksmund oft einfach als der Höhepunkt der „Fasnacht“ bezeichnet, ist im Fürstentum Liechtenstein ein Tag von besonderer kultureller und gesellschaftlicher Bedeutung. Er markiert das triumphale Ende der närrischen Zeit, bevor mit dem Aschermittwoch die karge vierzigtägige Fastenzeit beginnt. In Liechtenstein, einem Land, das tief in seinen alpinen Traditionen und dem katholischen Glauben verwurzelt ist, stellt dieser Tag eine letzte Gelegenheit dar, die Lebensfreude in vollen Zügen zu geniessen, bevor Besinnung und Verzicht einkehren.

Die Bedeutung des Fasnachtsdienstags lässt sich nicht allein durch den Kalender erklären; es ist ein Lebensgefühl, das die elf Gemeinden des Landes – von Balzers im Süden bis Ruggell im Norden – erfasst. Während die Fasnacht im Allgemeinen bereits im November beginnt oder spätestens nach dem Dreikönigstag an Fahrt gewinnt, bündelt der Fasnachtsdienstag die gesamte Energie der vorangegangenen Tage. Es ist der Tag der grossen Umzüge, der Guggenmusiken und des bunten Treibens in den Dorfstrassen. Für die Liechtensteiner ist es ein Moment der Gemeinschaft, in dem Standesunterschiede unter Masken verschwinden und der Humor die Oberhand gewinnt.

Der Begriff „Fasnacht“ leitet sich historisch von der „Fastnacht“ ab – der Nacht vor dem Fasten. Es war die letzte Gelegenheit, verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Schmalz aufzubrauchen. Daraus entwickelten sich über Jahrhunderte hinweg die kulinarischen Traditionen, die wir heute noch kennen, wie zum Beispiel das Backen von fettigem Gebäck. In Liechtenstein ist dieser Tag jedoch mehr als nur ein kulinarisches Ereignis; es ist ein tief verwurzeltes Kulturgut, das Jung und Alt verbindet und die Identität der Gemeinden stärkt.

Wann findet der Fasnachtsdienstag in 2026 statt?

Da die Fasnacht eng mit dem Osterfest verknüpft ist, verschiebt sich das Datum jedes Jahr. Ostern wird am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert, und der Fasnachtsdienstag liegt exakt 47 Tage vor dem Ostersonntag.

Im Jahr 2026 fällt der Fasnachtsdienstag auf:

Wochentag: Tuesday Datum: February 17, 2026 Countdown: Es verbleiben noch 45 Tage bis zu diesem Ereignis.

Der Fasnachtsdienstag ist ein beweglicher Feiertag. Er kann frühestens auf den 3. Februar und spätestens auf den 9. März fallen. Diese Variabilität sorgt dafür, dass die Fasnachtssaison in manchen Jahren kurz und intensiv ist, während sie in anderen Jahren über viele Wochen hinweg zelebriert werden kann. In Liechtenstein richtet sich das gesamte gesellschaftliche Leben in den Wintermonaten nach diesem Terminplan, da die Vorbereitungen der Wagenbauer und Musikgruppen oft schon Monate im Voraus beginnen.

Die Ursprünge und die Geschichte der Fasnacht

Die Geschichte der Fasnacht in Liechtenstein ist eine faszinierende Mischung aus christlichen Bräuchen und weit älteren, heidnischen Traditionen. Ursprünglich dienten die lauten Maskenumzüge dazu, die Wintergeister zu vertreiben und die fruchtbare Frühlingszeit einzuläuten. Das Tragen von furchteinflössenden Masken und das Erzeugen von lautem Lärm sollten die Dämonen der Dunkelheit abschrecken.

Mit der Christianisierung des Alpenraums wurden diese Bräuche in den Kirchenkalender integriert. Die Kirche erlaubte das närrische Treiben als ein kontrolliertes „Ventil“ vor der strengen Fastenzeit. Der Name „Shrove Tuesday“, wie er im englischsprachigen Raum (oder historisch als Beichtdienstag) bekannt ist, leitet sich vom altenglischen Wort „shrive“ (beichten) ab. Bevor man in die Fastenzeit eintrat, sollte man seine Sünden beichten. In Liechtenstein und dem restlichen alemannischen Raum lag der Fokus jedoch weniger auf der Beichte als vielmehr auf dem „Auslassen“ der Lebensfreude.

Im Mittelalter war die Fasnacht auch eine Zeit der sozialen Umkehr. Die „verkehrte Welt“ erlaubte es den einfachen Bürgern, die Obrigkeit zu verspotten. Auch heute noch findet man in Liechtenstein Elemente dieser politischen Satire, besonders bei den Schnitzelbänken oder auf den aufwendig gestalteten Fasnachtswagen, die lokale Missgeschicke oder politische Entscheidungen des vergangenen Jahres aufs Korn nehmen.

Traditionen und Bräuche in Liechtenstein

Liechtenstein hat eine sehr lebendige Fasnachtskultur, die stark von der alemannischen Tradition beeinflusst ist, aber dennoch ihre ganz eigenen lokalen Ausprägungen besitzt. Jede Gemeinde hat ihre eigenen Bräuche, die mit Stolz gepflegt werden.

Die Guggenmusik

Ein unverzichtbarer Bestandteil des Liechtensteiner Fasnachtsdienstags sind die Guggenmusiken. Dies sind Blaskapellen, die bewusst „schräge“, aber rhythmisch mitreissende Musik spielen. In Liechtenstein gibt es eine bemerkenswerte Dichte an solchen Formationen, wie zum Beispiel die „Tuaraba-Gugga“ aus Eschen oder die „Wildschloss-Gugga“ aus Vaduz. Am Fasnachtsdienstag ziehen diese Gruppen durch die Strassen und Lokale, verbreiten ohrenbetäubenden Lärm und sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Die Kostüme der Gugger sind oft handgefertigt und folgen jedes Jahr einem neuen, kreativen Motto.

Die Umzüge

Der Fasnachtsdienstag ist traditionell der Tag des „Kehraus“. Während der grosse grenzüberschreitende Umzug oft in Schaan (dem Fasnachtszentrum Liechtensteins) am Wochenende davor stattfindet, gibt es am Dienstag in vielen Gemeinden kleinere, familiäre Umzüge oder Veranstaltungen. Kinder verkleiden sich, ziehen von Haus zu Haus oder versammeln sich auf den Dorfplätzen, um Süssigkeiten zu sammeln.

Kulinarische Spezialitäten

Was wäre die Fasnacht ohne das passende Essen? In Liechtenstein gehören „Fasnachtsküachli“ (hauchdünne, frittierte Teigfladen) und Krapfen zum Standardrepertoire. Da der Dienstag der letzte Tag vor dem Fleischverzicht war, wurden traditionell sehr kalorienreiche Speisen zubereitet. Auch die „Mehlsuppe“ spielt historisch eine Rolle, obwohl sie heute eher als nostalgisches Gericht bei Zunftessen serviert wird. Ein weiteres Highlight ist die Verpflegung an den Ständen während der Umzüge, wo oft heisser Glühwein oder Punsch serviert wird, um der Februar-Kälte zu trotzen.

Das „Verbrennen“ der Fasnacht

In einigen Regionen und Gemeinden endet der Fasnachtsdienstag mit einem symbolischen Akt. Eine Strohpuppe, die den Winter oder die Fasnacht selbst darstellt, wird verbrannt. Dies symbolisiert das Ende der Narrenzeit und die Reinigung für die kommende Fastenzeit. Es ist ein melancholischer, aber auch hoffnungsvoller Moment, da mit dem Feuer der Frühling begrüsst wird.

Die Bedeutung der Gemeinden

Liechtenstein besteht aus elf Gemeinden, und am Fasnachtsdienstag scheint jede von ihnen in einem freundschaftlichen Wettbewerb um die beste Stimmung zu stehen.

  1. Schaan: Als inoffizielle Fasnachtshauptstadt Liechtensteins ist Schaan der Ort, an dem die grössten Partys stattfinden. Auch wenn der Hauptumzug meist am Sonntag stattfindet, ist der Dienstag hier ein Tag des intensiven Feierns in den Beizen (Wirtshäusern).
  2. Vaduz: In der Residenzstadt geht es oft etwas offizieller zu, aber die Guggenmusiken lassen es sich nicht nehmen, auch vor dem Regierungsgebäude und dem Rathaus ihre Lieder zu spielen.
  3. Triesenberg: In der Walsergemeinde hoch über dem Rheintal hat die Fasnacht einen ganz eigenen Charme. Die Abgeschiedenheit hat dazu beigetragen, dass sich hier sehr ursprüngliche Bräuche gehalten haben.
  4. Unterland (Eschen, Mauren, Gamprin, Ruggell, Schellenberg): Im nördlichen Teil des Landes sind die Umzüge oft sehr gemeinschaftsorientiert. Hier kennt jeder jeden, und die Wagenbauer investieren Monate an Arbeit in ihre Konstruktionen.

Der Fasnachtsdienstag als Bankfeiertag

Ein wichtiger praktischer Aspekt des Fasnachtsdienstags in Liechtenstein ist sein offizieller Status. Im Fürstentum Liechtenstein ist der Fasnachtsdienstag als Bankfeiertag eingestuft. Dies hat direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben und die Wirtschaft:

Banken und Finanzinstitute: Alle Banken im Land bleiben an diesem Tag geschlossen. Dies ist im Finanzplatz Liechtenstein eine bedeutende Regelung, da der Zahlungsverkehr und börsenrelevante Geschäfte an diesem Tag ruhen oder nur eingeschränkt über automatisierte Systeme laufen. Behörden und Verwaltung: Viele öffentliche Ämter und die Landesverwaltung haben am Nachmittag des Fasnachtsdienstags geschlossen oder arbeiten mit reduzierter Besetzung. Es ist ratsam, Behördengänge nicht auf diesen Tag zu legen. Wirtschaft und Handel: Für private Unternehmen ist der Fasnachtsdienstag kein gesetzlicher Feiertag im Sinne eines Sonntags. Dennoch gewähren viele Arbeitgeber ihren Angestellten einen freien Nachmittag, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. In den Einkaufszentren und Läden kann es zu verkürzten Öffnungszeiten kommen.

  • Schulen: Für die Schüler in Liechtenstein fällt der Fasnachtsdienstag in der Regel in die Sportferien (Fasnachtsferien), sodass keine Schulpflicht besteht und die Kinder aktiv am Brauchtum teilnehmen können.
Es ist wichtig zu verstehen, dass der Fasnachtsdienstag im Gegensatz zum Staatsfeiertag (15. August) kein nationaler Feiertag ist, an dem das gesamte öffentliche Leben stillsteht. Er ist vielmehr ein „Brauchtumstag“ mit offizieller Anerkennung im Bankensektor.

Die soziale Funktion der Fasnacht

Warum investieren Menschen hunderte Stunden in den Bau eines Wagens oder das Nähen eines Kostüms, das sie nur wenige Tage tragen? In Liechtenstein erfüllt die Fasnacht eine wichtige soziale Funktion. Sie bricht die Routine des Winters auf und fördert den Zusammenhalt innerhalb der Vereine.

Die Guggenmusiken und Wagenbaugruppen sind oft das ganze Jahr über aktiv. Sie organisieren Proben, Bastelabende und Ausflüge. Für viele junge Liechtensteiner ist der Eintritt in eine Guggenmusik ein wichtiger Schritt in das soziale Leben der Erwachsenen. Man lernt Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und – nicht zuletzt – die Traditionen der Vorfahren zu schätzen.

Zudem bietet die Fasnacht einen Raum für Kritik. In einem kleinen Land wie Liechtenstein, wo man sich kennt, ist die „Narrenfreiheit“ ein hohes Gut. Auf den Fasnachtswagen werden lokale Skandale, politische Fehlentscheidungen oder auch einfach lustige Missgeschicke von Mitbürgern auf die Schippe genommen. Dies geschieht meist mit einem Augenzwinkern und dient dazu, Spannungen abzubauen und über sich selbst lachen zu können.

Vorbereitung auf den Fasnachtsdienstag 2026

Wenn Sie planen, den Fasnachtsdienstag in Liechtenstein zu erleben, gibt es einige Dinge zu beachten:

  1. Verkleidung ist Pflicht: Auch wenn Sie kein aufwendiges Kostüm haben, gehört zumindest eine kleine Maskierung oder eine Bemalung im Gesicht dazu, um dazuzugehören.
  2. Lärmresistenz: Die Guggenmusiken sind laut. Es gehört zur Tradition, dass die Musik in den Ohren dröhnt. Wer empfindliche Ohren hat, sollte Gehörschutz mitbringen.
  3. Transport: Da an diesem Tag viel Alkohol konsumiert wird und viele Strassen wegen kleinerer Umzüge gesperrt sein können, empfiehlt es sich, die blauen Busse der „LIEmobil“ zu nutzen. Diese verkehren meist nach einem speziellen Fahrplan, um die Narren sicher nach Hause zu bringen.
  4. Wetterfestigkeit: Der Februar in Liechtenstein kann tückisch sein. Von strahlendem Sonnenschein bis zu heftigem Schneefall ist alles möglich. Die meisten Feierlichkeiten finden draussen statt, daher ist warme Kleidung unter dem Kostüm essenziell.

Der Übergang zum Aschermittwoch

Punkt Mitternacht am Fasnachtsdienstag endet das närrische Treiben abrupt. In vielen Lokalen wird die Musik pünktlich abgestellt, und die Masken werden abgenommen. Der Übergang ist radikal: Vom lauten, bunten Chaos des Dienstags zur Stille und Besinnlichkeit des Aschermittwochs.

In der katholischen Kirche Liechtensteins ist der Aschermittwoch ein strenger Fasttag. In den Kirchen wird das Aschenkreuz gespendet, ein Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens („Gedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst“). Für viele Liechtensteiner ist dieser Kontrast ein wichtiger Teil ihres kulturellen Rhythmus. Nach den Exzessen und der Freude der Fasnacht folgt eine Zeit der Reinigung und der Vorbereitung auf das Osterfest.

Fazit

Der Fasnachtsdienstag am February 17, 2026 wird in Liechtenstein wieder ein Tag der Superlative sein. Es ist der Tag, an dem das Land seine ernste Miene ablegt und sich von seiner kreativsten, lautesten und fröhlichsten Seite zeigt. Trotz der modernen Einflüsse bleibt der Kern des Festes erhalten: Die Vertreibung des Winters, die Freude an der Gemeinschaft und das Bewusstsein für die kommenden Tage der Stille.

Ob man nun in den Strassen von Schaan feiert, einer Guggenmusik in Vaduz lauscht oder in einer kleinen Beize im Unterland einen Krapfen geniesst – der Fasnachtsdienstag ist ein unverzichtbares Stück Liechtensteiner Lebensart. Es ist die letzte grosse Feier, bevor der Frühling Einzug hält und das Land sich wieder seinen alltäglichen Pflichten widmet. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, bietet dieser Tag einen Moment des Innehaltens durch Ausrasten – eine paradoxe, aber tief menschliche Tradition, die in Liechtenstein noch lange weiterleben wird.

Bereiten Sie sich also vor, zählen Sie die 45 Tage und freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Tuesday im Jahr 2026. Die Fasnacht in Liechtenstein ist ein Erlebnis, das zeigt, wie lebendig Tradition sein kann, wenn sie mit Herzblut und Humor gepflegt wird.

Frequently Asked Questions

Common questions about Carnival/Shrove Tuesday in Liechtenstein

Der Fasnachtsdienstag fällt im Jahr 2026 auf Tuesday, den February 17, 2026. Bis zu diesem Ereignis sind es noch 45 Tage. Da sich der Termin am Osterfest orientiert, das nach dem Mondkalender berechnet wird, variiert das Datum jedes Jahr. In Liechtenstein findet dieser Tag traditionell am Tag vor dem Aschermittwoch statt und markiert den feierlichen Abschluss der Fasnachtszeit, bevor die vierzigtägige Fastenzeit beginnt.

Nein, der Fasnachtsdienstag ist in Liechtenstein kein offizieller gesetzlicher Nationalfeiertag, wird jedoch als Bankfeiertag eingestuft. Das bedeutet, dass Banken und Finanzinstitute im ganzen Land geschlossen bleiben. Während Regierungsstellen und viele Geschäfte normalerweise geöffnet haben, herrscht in vielen Gemeinden eine festliche Atmosphäre, und einige lokale Betriebe könnten ihre Öffnungszeiten an die Brauchtumsveranstaltungen anpassen.

Der Fasnachtsdienstag, im Englischen auch als 'Shrove Tuesday' bekannt, hat tiefe religiöse Wurzeln. Der Begriff leitet sich historisch von der Beichte und Absolution vor Beginn der Fastenzeit ab. Es ist der letzte Tag vor dem Aschermittwoch, an dem die Gläubigen die Gelegenheit nutzten, um Fleisch und andere reichhaltige Speisen zu konsumieren, bevor die 40-tägige christliche Fastenzeit vor Ostern begann. Auch der Begriff 'Karneval' (Carne Vale) deutet auf den Abschied vom Fleisch hin.

Das Datum des Fasnachtsdienstags ist flexibel, da es direkt an das Osterfest gekoppelt ist. Da Ostern auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling fällt, verschiebt sich auch der Fasnachtstermin. Im Fürstentum Liechtenstein kann dieser Tag frühestens auf den 3. Februar und spätestens auf den 9. März fallen. Im Jahr 2026 liegt der Termin im mittleren Bereich des möglichen Zeitraums.

In Liechtenstein ist die Fasnacht eine Zeit der Lebensfreude und des Brauchtums. Obwohl es ein religiöser Vorabend zur Fastenzeit ist, stehen heute Umzüge, Maskenbälle und das Auftreten von 'Guggenmusiken' im Vordergrund. Die Menschen verkleiden sich in bunten Kostümen, um den Winter zu vertreiben. Jede Gemeinde hat oft ihre eigenen Traditionen und Veranstaltungen, die den Fasnachtsdienstag zu einem lebendigen kulturellen Ereignis für Einheimische und Besucher machen.

Da der Fasnachtsdienstag ein Bankfeiertag ist, sollten Besucher beachten, dass Finanztransaktionen vor Ort nicht möglich sind und Bankfilialen geschlossen bleiben. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert in der Regel nach Plan, kann aber durch Fasnachtsumzüge in den Dorfzentren beeinträchtigt werden. Es ist ratsam, sich vorab über lokale Strassensperrungen zu informieren, besonders in grösseren Gemeinden, wo die Feierlichkeiten den Verkehr beeinflussen können.

Traditionell ist der Fasnachtsdienstag der Tag des Schlemmens. In Liechtenstein und der umliegenden Region werden oft fettreiche Speisen konsumiert, die früher während der Fastenzeit verboten waren. Besonders beliebt sind Krapfen, Schenkeli oder andere frittierte Teigwaren. Diese süssen Leckereien sind fester Bestandteil der Verpflegung bei den verschiedenen Fasnachtsveranstaltungen und symbolisieren den Genuss vor der Zeit der Enthaltsamkeit.

Mit dem Ende des Fasnachtsdienstags um Mitternacht beginnt der Aschermittwoch. Dies markiert das offizielle Ende der närrischen Zeit und den Beginn der Fastenzeit im christlichen Kalender. In Liechtenstein kehrt dann Ruhe ein, die bunten Masken werden weggelegt, und die Vorbereitung auf das Osterfest beginnt. Es ist ein tiefer kultureller Einschnitt vom lauten Feiern hin zur Besinnung.

Historical Dates

Carnival/Shrove Tuesday dates in Liechtenstein from 2010 to 2025

Year Day of Week Date
2025 Tuesday March 4, 2025
2024 Tuesday February 13, 2024
2023 Tuesday February 21, 2023
2022 Tuesday March 1, 2022
2021 Tuesday February 16, 2021
2020 Tuesday February 25, 2020
2019 Tuesday March 5, 2019
2018 Tuesday February 13, 2018
2017 Tuesday February 28, 2017
2016 Tuesday February 9, 2016
2015 Tuesday February 17, 2015
2014 Tuesday March 4, 2014
2013 Tuesday February 12, 2013
2012 Tuesday February 21, 2012
2011 Tuesday March 8, 2011
2010 Tuesday February 16, 2010

Note: Holiday dates may vary. Some holidays follow lunar calendars or have different observance dates. Purple indicates weekends.

About Liechtenstein

Country Code
LI
Continent
Europe
Total Holidays
12